fbpx

Surf Diät: Ein Leitfaden für eine gesunde Ernährung

Share on facebook
Share on google
Share on twitter
Share on linkedin

By Helen Talbot (@Helehula)

Übersetzung von Vera Schemainda

Wie bei jeder anderen Sportart ist es beim Surfen wichtig, fit und gesund zu sein. Hierzu muss man nicht außerordentlich schlank oder muskelbepackt sein, um gut surfen zu können, aber Kraft und Ausdauer, sind dennoch äußerst hilfreich. Eine Möglichkeit, sich physisch auf das Surfen vorzubereiten, besteht darin, sich vor und nach dem Eintauchen in den Ozean gesund zu ernähren. Daher wollen wir euch einige Ratschläge geben.

Holt euch genügend Kalorien 

Es ist wichtig, dass du genug Kalorien zu dir nimmst, um deinen Körper für die Surf-Session mit Energie zu versorgen. Surfen ist eine Sportart bei der du sehr viele Kalorien verbrennen wirst, so dass dein Körper die richtige Menge an Kraftstoff benötigt! Diese Menge variiert von Person zu Person, aber die allgemeine Richtlinie lautet, dass Männer ungefähr 2.500 kcal pro Tag und Frauen 2.000 kcal konsumieren sollten. Wenn du bevor du ins Wasser gehst, nicht ausreichend gegessen hast, besteht die Gefahr, dass man sich schwach und müde fühlt. Wenn man jedoch zu viel und / oder zu früh vor dem Sport isst, kann man Sie sich schwer fühlen und unter Verdauungsstörungen leiden. Es geht darum, ein Gleichgewicht zu finden und genau die richtige Menge zu essen.

Proteine ​​und Kohlenhydrate in Mahlzeiten 

Deine Mahlzeiten vor und nach dem Surfen sollten eine Mischung aus Proteinen und Kohlenhydraten sein. Bevor man trainiert, benötigt der Körper Kohlenhydrate für Energie und Eiweiß, um Aminosäuren für eine optimale Muskelfunktion bereitzustellen. Nach dem Training sollte der Körper mit den richtigen Zutaten versorgt werden, um das Verbrauchte zu reparieren und aufzufüllen. Aber was solltest du konkret essen? 

    Brauner Reis

    Hirse

    Haferflocken

    Süßkartoffeln

    Fisch

    Hähnchen

    Joghurt

    Eier

    Nüsse

    Bohnen

Gute Fette

Jeder hat sicherlich schon gehört, dass Fett ungesund ist, aber das stimmt nicht ganz. Fett ist gut, solange es gutes fett ist. Aber was heißt das? Die Fette sollten keine gesättigten oder Transfette sein – diese findet man  in Kuchen, Keksen, Pommes oder Chips. Die Fette, die wir benötigen, sind einfach und mehrfach ungesättigte Fette, die in einer ganzen Reihe köstlicher Lebensmittel wie Avocado, Olivenöl, Lachs, Sardinen (hier in Portugal nicht zu übersehen!), Nüssen und Samen enthalten sind. Wenn du diese Lebensmittel  zu dir nimmst, helfen sie deinem Körper, das Beste aus seinen Fähigkeiten herauszuholen – was letztendlich beim Surfen hilft.

Früchte und Gemüse

Natürlich weiß jeder, wie wichtig es ist, viel Obst und Gemüse zu essen. Man sollte ungefähr 5 Portionen pro Tag einnehmen. Dieser Rat gilt für alle und nicht nur für Surfer. Besonders gesund  sind beispielsweise grünes Blattgemüse wie Spinat, Grünkohl und Brokkoli (weil sie viele Vitamine und Mineralien enthalten, die Ihr Körper benötigt und die eine gute Quelle für Ballaststoffe sind), Beeren (sind voll mit Antioxidantien, die nach körperlicher Aktivität wieder aufgefüllt werden müssen) und Bananen (eine reichhaltige Quelle an Kalzium und Magnesium – beide helfen dem Körper, sich nach dem Training zu erholen).

Superfoods

Es gibt einige Lebensmittel, die mit Leckereien für deinen Körper so vollgepackt sind, dass sie als Superfood bezeichnet werden. Einige Beispiele für Superfoods sind Chia- und Hanfsamen, Kurkuma, roher Kakao, Goji-Beeren und Kokoswasser (sehr effektiv bei der Dehydratisierung des Körpers nach dem Sport). Angesichts der Tatsache, dass das Surfen eine sehr anspruchsvolle Sportart ist, kann der Körper jede erdenkliche Hilfe gebrauchen, um sich in einem bestmöglichen Zustand zu befinden. Versucht also, einige davon in eure Surfdiät aufzunehmen. Dann gibt es noch ein Superfood, das besonders von Surfern geliebt wird: Açaí, eine Beere aus dem Amazonas, die voller Antioxidantien steckt und einen erstaunlichen Geschmack hat. Wo es Surfschulen gibt, gibt es oft Cafés, in denen Açaí-Schüsseln serviert werden! Costa da Caparica ist da keine Ausnahme. In der Nähe der Surfschule Gota d’Agua gibt es verschiedene Möglichkeiten solch eine Bowle zu probieren.

Wasser

Trinke genug! Man verliert ständig Wasser und dieser Prozess wird durch körperliche Betätigung beschleunigt. Man bemerkt es vielleicht nicht, weil man im Wasser ist, aber du schwitzt viel beim Surfen. Es ist daher sehr wichtig, genügend Flüssigkeit zu trinken, um das zu ersetzen, was verloren gegangen ist. In den meisten Richtlinien wird empfohlen, 1,5 bis 2 Liter Wasser pro Tag zu trinken. Diese Menge muss jedoch möglicherweise erhöht werden, wenn man viel Sport treibt und / oder es sehr heiß ist. Das versehentliche Aufnehmen von Meerwasser während des Surfens zählt übrigens nicht zur täglichen Einnahme.

Reduzieren

Man sollte stets eine ausgewogene Ernährung anstreben. Du musst  nicht zu 100% alles ungesunde aus deiner Ernährung streichen (wenn du  Donuts liebst, darfst du sie auch weiterhin ab und zu essen). Denkt nur daran, dass Dinge wie Kuchen, Pizza, Burger, Pommes, Süßigkeiten und kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke in Maßen verzehrt werden sollte. Das Gleiche gilt leider auch für alkoholische Getränke – auch wenn es nach der Session manchmal besonders gut schmeckt.

Ich hoffe du hast jetzt eine Vorstellung davon bekommen, wie du dich ernährungstechnisch perfekt auf deinen Surfurlaub vorbereiten kannst.  Wenn ihr uns im Gota d’Água Surfcamp besucht, habt ihr die Qual der Wahl, wenn es um ausgewogene Mahlzeiten geht. Das Frühstück im Camp ist ein richtiges Sportler-Frühstück und in der Region gibt es viele großartige Cafés und Restaurants. Bei unseren Familiy Dinners achten wir ebenfalls auf eine ausgeglichene Ernährung, die trotzdem schmeckt. Meine Top-Tipps für die Costa da Caparica sind aber die Açaí-Bowls (Açaí mit frischem Obst und Müsli) und frisch gegrillter Fisch. Guten Appetit und viel Spaß beim Surfen!

 

 

Menü schließen